PhilippMaderthaner
Folge #8021. September 20219:30 Min

Folge 80 - Für wen will ich da sein?

Zusammenfassung

Unternehmerischer Erfolg hängt maßgeblich von der klaren Definition der Zielgruppe ab. Unternehmen existieren, um Kundinnen und Kunden Nutzen zu stiften, nicht primär zur Selbstverwirklichung. Entscheidend ist die Frage, für wen ein Angebot entwickelt wird, da unterschiedliche Kundensegmente verschiedene Bedürfnisse haben. Mittelgroße Organisationen benötigen oft umfassende, leistbare Komplettpakete, während große Konzerne eher spezialisierte Expertise nachfragen. Ein falsches Verständnis der Zielgruppe führt zu unpassenden Angeboten und Kommunikationssignalen. Hilfreich ist die Analyse bestehender Kundenbeziehungen anhand von Rentabilität und Freude an der Zusammenarbeit, um den sogenannten Sweet Spot zu identifizieren. Dieser Schnittpunkt aus Wirtschaftlichkeit und persönlicher Erfüllung bildet die Grundlage für eine präzise Positionierung, die Angebotsgestaltung und die Außenwirkung. Unternehmen sollten ihre Rolle als Dienstleister verstehen und mit Demut den Fokus auf den Kundennutzen legen, um nachhaltige Wirkung und klare Ausrichtung zu erreichen.

Unternehmen existieren, um Kundennutzen zu stiften, nicht zur Selbstverwirklichung.

  • Fokussiere auf Kundennutzen statt Produktliebe
  • Unternehmertum bedeutet dienen, nicht nur Innovation
  • Existenzzweck ist Nutzen für Kunden
  • Alles andere ist Folgeeffekt

Ein spezieller Kampagnenansatz wurde für mittelgroße Organisationen leistbar gemacht.

  • Kampagnenansatz für breite Schicht zugänglich machen
  • Leistbarkeit als zentrales Kriterium
  • Inhouse-Lösungen reduzieren Kosten
  • Zielgruppe sind mittelgroße Organisationen

Große Unternehmen benötigen Spezialexpertise statt umfassender Paketlösungen.

  • Große Kunden arbeiten mit Spezialagenturen
  • Paketlösungen sind für sie irrelevant
  • Spezialexpertise wird zum Engpass
  • Angebot muss angepasst werden

Die Zielgruppe bestimmt Angebot, Spezialisierung und Kommunikationssignale.

  • Zielgruppe beeinflusst Angebot und Positionierung
  • Unterschiedliche Kunden brauchen unterschiedliche Signale
  • Ein Angebot passt nicht für alle
  • Kundensegmentgröße verändert Anforderungen

Rentabilität und Freude an Zusammenarbeit definieren den idealen Kunden.

  • Liste aktueller Kunden erstellen
  • Rentabilität und Freude vergleichen
  • Kernkompetenzen berücksichtigen
  • Sweet Spot als Wunschkunden definieren

Unternehmen sollen mit Demut dienen und Kundennutzen in den Mittelpunkt stellen.

  • Dienen bedeutet Demut statt Unterwürfigkeit
  • Selbstverwirklichung ist nicht Hauptzweck
  • Kundenorientierung schafft Existenzberechtigung
  • Profil durch klare Ausrichtung schärfen
Weil sie die Existenzberechtigung eines Unternehmens definiert: Kund:innen Nutzen zu stiften. Alles andere wie Kultur oder Erfolg ist nur ein Effekt.
Der Sweet Spot ist die Schnittmenge aus rentablen Kunden und jenen, mit denen die Zusammenarbeit Freude macht und die eigene Kernkompetenz gefragt ist.
Weil das Angebot auf mittelgroße Organisationen zugeschnitten war. Große Konzerne brauchen keine Komplettpakete, sondern spezifische Expertise.
Indem sie eine Liste ihrer aktuellen Kunden erstellen und prüfen, mit wem sie am meisten Geschäft und Freude haben. Daraus ergibt sich die ideale Buyer Persona.
Leistbarkeit ist entscheidend, um komplexe Leistungen für mittelgroße Organisationen zugänglich zu machen, ohne dass diese viele Spezialagenturen beauftragen müssen.
Mittelgroße Organisationen brauchen Komplettpakete, die viele Leistungen abdecken. Große Konzerne suchen hingegen gezielte Spezialexpertise.
Dienen bedeutet, Kund:innen in den Mittelpunkt zu stellen und ihnen echten Nutzen zu bringen. Es geht nicht um Selbstverwirklichung, sondern um Mehrwert für andere.
Die Zielgruppe bestimmt, welche Leistungen angeboten werden, wie sie verpackt sind und welche Schwerpunkte gesetzt werden müssen.