PhilippMaderthaner
Folge #1510. Juni 20207:13 Min

Folge 15 - Wie verändere ich alte Muster?

Zusammenfassung

Unternehmen entwickeln im Laufe der Zeit unausgesprochene Verhaltensmuster, die oft unzeitgemäß werden und durch Betriebsblindheit unbemerkt bleiben. Solche Muster können Kundenorientierung, Veränderungsbereitschaft oder den Umgang mit Kritik betreffen. Zentrale Aufgabe ist es, diese Muster durch wachsame, selbstreflektierte Führungskräfte zu erkennen und zunächst bei sich selbst zu verändern, da Einstellungen und Haltungen der Führung maßgeblich auf das Team wirken. Klarheit über gewünschte Veränderungen bildet die Grundlage, um neue Muster zu etablieren. Wirksame Methoden sind die Einführung von Ritualen, die gewünschtes Verhalten regelmäßig einüben, sowie die Schaffung von Formaten, die gezielt neue Denk- und Handlungsweisen fördern. Durch konsequente Vorbildwirkung, klare Haltung und strukturierte Übungsräume können alte Muster aufgebrochen und neue Standards nachhaltig in die Unternehmenskultur integriert werden.

Unternehmen entwickeln unausgesprochene Muster, die oft unzeitgemäß werden und erkannt werden müssen.

  • Unternehmen entwickeln bewusste und unbewusste Muster
  • Neue Mitarbeiter erkennen Unterschiede schneller
  • Betriebsblindheit verdeckt alte Muster
  • Muster sind unausgesprochene Verhaltensnormen

Wachsame Führungskräfte mit Selbstreflexion und Klarheit sind entscheidend für Mustererkennung.

  • Führungskräfte brauchen Selbstreflexion
  • Klarheit ermöglicht objektiven Blick
  • Nicht wertend auf Team blicken
  • Mustererkennung beginnt bei Führung

Veränderung beginnt mit Klarheit und der Bereitschaft, eigene Muster zu ändern.

  • Klarheit über gewünschte Veränderung schaffen
  • Eigenes Verhalten zuerst ändern
  • Mitarbeiter spiegeln Führungshaltung
  • Führung prägt Unternehmenskultur

Rituale helfen, neue Muster zu üben und dauerhaft zu verankern.

  • Rituale fördern Übung neuer Muster
  • Wertschätzung in alle Richtungen etablieren
  • Meetings mit wertschätzenden Beiträgen beginnen
  • Rituale gehen in DNA über

Formate schaffen Freiräume für Innovation und fördern Ausbruch aus alten Mustern.

  • Formate fördern kreatives Denken
  • Freie Zonen für neue Ideen schaffen
  • Out-of-the-box Vorschläge unterstützen
  • Formate strahlen in Arbeitsalltag aus

Führungskräfte müssen Haltung und Muster selbst vorleben, bevor sie Veränderungen erwarten können.

  • Veränderung beginnt bei Führung
  • Eigene Muster zuerst ändern
  • Vorleben schafft Glaubwürdigkeit
  • Erwartungen ohne Vorbild scheitern
Führungskräfte brauchen Selbstreflexion und Klarheit, um Muster im Team wertfrei zu beobachten und bewusst wahrzunehmen.
Durch ein Ritual, bei dem jedes Meeting mit einem wertschätzenden Beitrag beginnt. So wird Wertschätzung in alle Richtungen zur Selbstverständlichkeit.
Rituale sind wiederkehrende Handlungen im Alltag, Formate sind spezielle Räume oder Strukturen, in denen neues Verhalten gezielt geübt wird.
Mitarbeiter spiegeln die Haltung der Führung. Wer selbst keine neuen Muster lebt, kann sie auch nicht erfolgreich im Team etablieren.
Mit der Zeit tritt Betriebsblindheit ein. Man nimmt eingefahrene Verhaltensweisen nicht mehr bewusst wahr, besonders wenn man lange Teil des Unternehmens ist.
Muster sind unausgesprochene Verhaltensnormen, z. B. dass Kunden als störend empfunden werden, Veränderungen vermieden oder Kritik nicht geäußert wird.
Der erste Schritt ist, Klarheit zu schaffen und das Muster bei sich selbst zu ändern. Mitarbeiter übernehmen oft das Verhalten ihrer Führungskräfte.
Neue Muster lassen sich durch Rituale und Formate festigen. Rituale fördern regelmäßiges Üben, Formate schaffen Räume für gewünschtes Verhalten.